Manta B

Ab 1982 war der neue Manta erhältlich. Optisch lehnte er sich an die Rallyeversion des Manta 400 an. In der Front waren nun vier Kühlluftöffnungen, anstatt von nur zwei angebracht. Zudem befand sich dort nun eine Spoilerstoßstange in der jeweiligen Farbe des Wagens. Am Heck war eine Kunsstoffstoßstange angebracht. Aus rotbraunen Rückleuchtengehäusen waren schwarze geworden. Der GT/E bekam außerdem seitliche Kunststoffschweller und einen lackierten Heckspoiler. Die Zeit der schwarzen Motorhauben und der Rallyestreifen war vorbei. Auch Chromteile waren an den neuen Modellen nicht mehr zu sehen. Zudem gab es Felgen in neuem Design und einem leicht veränderten Innenraum. Recaro-Sportsitze waren beim GT/E seit 1981 serienmäßig. Manta und Manta CC konnten in den Ausführungen GT/J, Berlinetta und GT/E bestellt werden.

Der neue Manta verfügte neben einem1,3 S OHC Motor mit 75 PS auch über einen neuen 1,8 S OHC mit 90 PS. Auch der 2.0 S und 2.0 E mit 100 und 110 PS standen zur Auswahl. Der günstigste Manta war nun der GT/J mit 75 PS. Dieser hatte einen Kaufpreis von 16.145 DM. Das exklusivste Modell war der CC Berlinetta mit 110 PS. Er kostete 20.295 DM. Das im GT/E serienmäßige 5 Ganggetriebe stand ab 1983 auch den anderen Modellen als Auswahlmöglichkeit zur Verfügung. Der 2,0 E verfügte nun neben einer Bosch LE-Jetronik auch über eine elektronische Zündung und eine Schubabschaltung.

Ab Herbst 1983 wurden nur noch der Manta GT und der GT/E angeboten. Der GT ersetzte den GT/J und wurde zum Einstiegsmodell. Der 2,0 S Motor wurde aus dem Programm genommen. Um ihn an den frisch erschienenen Kadett GSI anzugleichen, hieß der Manta GT/E ab 1984 ebenfalls GSI.

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Ab April 1985 war der Manta GSI als Exklusivmodell erhältlich. Dieser war nicht als CC verfügbar. Es handelte sich um ein Sondermodell, das von der Firma Irmscher veredelt worden war. Neben speziellen Polsterstoffen im Innenraum war ein Dreispeichenlederlenkrad angebracht. Runde Doppelscheinwerfer zierten seine Front. Ursprünglich war dieses Modell nur in zwei Lackierungen lieferbar: in Monacoblau und Dakargold. Die speziell entworfenen Leichtmetallfelgen waren anthrazit mit einem Silberrand. Serienmäßig verfügte das Modell über einen dreiteilig lackierten Heckspoiler. Eine schwarze Blende war zwischen den Rückleuchten angebracht worden und das Kennzeichen hatte man in die hintere Stoßstange integriert. Gegen Aufpreis konnte eine Heckschürze bestellt werden, die sich von Radlauf zu Radlauf erstreckte. Außer der Einführung neuer Polsterstoffe gab es im Modelljahr 1986 keine weiteren Veränderungen.

Der 1,3 S Motor entfiel 1987. Angeboten wurden nun nur noch der Manta GT 1,8 S mit einer Leistung von 90 PS und der Manta GSI mit 110 PS. Ab 1988 war nur noch der GSI erhältlich, dieser allerdings auch als CC. Das Sondermodell Exklusiv befand sich immer noch im Programm. Zwischenzeitlich wurden einige weitere Sondermodelle angeboten, die alle bei der Firma Irmscher veredelt wurden und teilweise auch bei Opel Händlern erhältlich waren. Ein Beispiel für ein solches Sondermodell war der Manta i 200 mit seiner weißen Lackierung und den rot/blauen Seitenstreifen. Dieser war mit einem großen Heckspoiler lieferbar. Mit dem leicht getunten 2,0 E Motor erbrachte er bis zu 125 PS. Weitere Sondermodelle von Irmscher waren der Manta i 240 mit dem 2,4 Liter Motor und der seltene Manta i 300 mit dem 3,0 Liter Sechszylinder aus dem Senator bzw. Monza. Die Produktion des Manta wurde im August 1988 nach 1.056.436 Exemplaren endgültig eingestellt.

Mit 13 Produktionsjahren war der Manta B das am längsten hergestellte Modell der Firma Opel. Der Opel Calibra, der 1989 vorgestellt wurde, war der Nachfolger des Manta B. Er basierte ebenfalls auf einer Mittelklasse-Limousine. In seinem Fall auf dem Vectra A.